Übersetzt aus der englischen Seite, geprüft am 2026-10-27. Die Titel der Quellen stehen in ihrer Originalsprache.
Kurz gesagt. In den großen Wasserversorgungsgebieten Deutschlands erfüllen bei den meisten Parametern über 99 % der Messungen die Anforderungen 1. Wenn Ihr Leitungswasser die Gesundheit schädigen kann, ordnet das örtliche Gesundheitsamt die notwendigen Maßnahmen an und muss dafür sorgen, dass die betroffenen Verbraucher unverzüglich informiert werden 78; Warnungen kommen auch über das Warnsystem des Bundes 23. Das BBK rät, 2 Liter Wasser pro Person und Tag zu lagern, möglichst für 10 Tage 3.
Woran erkenne ich, ob mein Leitungswasser unsicher ist?
Nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ordnet das Gesundheitsamt die notwendigen Maßnahmen an, wenn Trinkwasser die Gesundheit schädigen kann; dazu kann eine Einschränkung der Nutzung gehören 7. Es muss sicherstellen, dass die betroffenen Verbraucher unverzüglich informiert werden, mit gesundheitlichen Hinweisen und Anweisungen zur Verwendung des Wassers, online und, wenn die Dringlichkeit es erfordert, zusätzlich auf anderem Weg 8. Eine zentrale bundesweite Liste von Abkochgeboten haben wir nicht gefunden. Das Umweltbundesamt (UBA) nennt für Fragen zu Ihrem Leitungswasser zwei Ansprechpartner: das zuständige Gesundheitsamt und Ihr Wasserversorgungsunternehmen 1. Jeder Wasserversorger muss, unabhängig von seiner Größe, seine Kunden regelmäßig mit aktuellen Informationen über die Qualität des gelieferten Wassers versorgen, und viele veröffentlichen ihre neuesten Analyseergebnisse online 1.
Amtliche Warnungen erscheinen außerdem auf warnung.bund.de und in der Warn-App NINA des BBK 23. Installieren Sie eine Warn-App im Voraus; die Checkliste des BBK nennt selbst "Warn-App installiert (wie NINA)" 3. Wie Warnungen Sie erreichen, lesen Sie auf unserer Seite zur Warnung in Deutschland.
Wenn Sie aufgefordert werden, Wasser abzukochen oder nicht zu trinken, folgen Sie der örtlichen Anweisung. Was die einzelnen Hinweise in der Praxis bedeuten, lesen Sie unter Was tun bei einem Abkochgebot? und Hinweise, das Wasser nicht zu trinken.
Wie viel Wasser sollte ich lagern?
Das BBK rechnet mit 2 Litern pro Person und Tag, davon 0,5 Liter zum Kochen 3. Haushalte sollten sich möglichst 10 Tage selbst versorgen können, und schon ein Vorrat für 3 Tage hilft sehr 3. Das BBK erklärt auch, warum: Wasserwerke brauchen Strom und digitale Systeme, und ohne sie fällt die Wasserversorgung aus 3. Alle Zahlen stehen auf unserer Seite zum Notvorrat in Deutschland; zum Lagern und Austauschen siehe Wie viel Wasser pro Person und Tag sollte man lagern?.
Ist Wasser in Deutschland knapp?
Nicht so wie in trockenen Ländern, aber auch nicht ohne Risiko. Im Modell Aqueduct 4.0 des WRI liegt der Median der deutschen Städte (nach Bevölkerung gewichtet) beim aktuellen Wasserstress in der Kategorie „mittel bis hoch“, bleibt in der Projektion für 2050 ohne Kurswechsel „mittel bis hoch“ und ist beim Dürrerisiko „mittel“ 4. Das sind Mediane der Städte: Ein bestimmter Ort oder ein Flusseinzugsgebiet kann höher oder niedriger liegen.
Um die aktuelle Lage zu verfolgen, veröffentlicht der Dürremonitor des UFZ täglich bundesweite Karten zu Bodenfeuchte und Dürre 5. Was Haushalte tun können, lesen Sie unter Vorsorge für Dürreperioden.
Was gilt, wenn ich einen eigenen Brunnen habe?
Das UBA rät, das Wasser aus dem eigenen Brunnen oder der eigenen Quelle regelmäßig untersuchen zu lassen, um festzustellen, ob es Schadstoffe oder Krankheitserreger enthält, und nennt das Gesundheitsamt als ersten Ansprechpartner für Fragen zu Ihrem Brunnen 6. Was zu tun ist, wenn ein Brunnen verunreinigt sein könnte, lesen Sie unter Notfälle beim privaten Brunnen.
Was sollte ich nach einem Hochwasser tun?
Folgen Sie beim Leitungswasser den Anweisungen Ihres Gesundheitsamts oder Wasserversorgers 1 und lesen Sie Sicheres Wasser nach einem Hochwasser. In einem Haushaltsplan lassen sich Wasservorrat, Warn-App und örtliche Kontakte an einem Ort festhalten.
Häufige Fragen
Wer ordnet in Deutschland ein Abkochgebot an?
Das örtliche Gesundheitsamt ordnet die Maßnahmen an und muss dafür sorgen, dass die betroffenen Verbraucher unverzüglich informiert werden 78. Auch das UBA verweist Verbraucher für Informationen zum Leitungswasser an das Gesundheitsamt und den Wasserversorger 1.
Wie viel Wasser pro Person empfiehlt Deutschland?
2 Liter pro Person und Tag, davon 0,5 Liter zum Kochen; für 10 Tage sind das 20 Liter pro Person 3.
Kann ich die Trockenheit an meinem Wohnort prüfen?
Ja. Der Dürremonitor des UFZ zeigt täglich Karten zur Bodentrockenheit in ganz Deutschland 5.
Ist Leitungswasser in Deutschland trinkbar?
In großen Versorgungsgebieten erfüllen bei den meisten Parametern über 99 % der Messungen die Anforderungen 1. Probleme mit Blei treten vor allem am Wasserhahn der Verbraucher auf und deuten auf alte Bleileitungen im Gebäude hin 1.
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Quellen
- Umweltbundesamt (UBA) · Daten zur Trinkwasserqualität geprüft am 2026-10-27
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) · Warnmeldungen – warnung.bund.de geprüft am 2026-10-27
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) · Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (2. Auflage, Stand 11/2025) geprüft am 2026-10-27
- World Resources Institute (WRI) · Aqueduct 4.0 (water stress, 2050 projection and drought risk) geprüft am 2026-10-27
- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) · Dürremonitor Deutschland geprüft am 2026-10-27
- Umweltbundesamt (UBA) · Gesundes Trinkwasser aus eigenen Brunnen und Quellen geprüft am 2026-10-27
- Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) · Trinkwasserverordnung (TrinkwV), § 63: Anordnungen von Maßnahmen des Gesundheitsamts zur Gefahrenabwehr geprüft am 2026-10-27
- Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) · Trinkwasserverordnung (TrinkwV), § 67: Information der betroffenen Verbraucher geprüft am 2026-10-27